Artikel

Artikel und Fotos zur Räumung:

http://www.liv3.at/gallery/solila-r%C3%A4umung

 

Artikel und Fotos zur Räumung beim online standard:

http://derstandard.at/1363710936800/Besetzes-Feld-in-Wien-Floridsdorf-von-Polizei-geraeumt

 

kurzer Artikel zur Räumung bei Kurier:

http://kurier.at/chronik/wien/besetztes-grundstueck-nach-zehn-tagen-geraeumt/12.411.159

 

Artikel: Occupation of farm land in Vienna

http://libcom.org/news/occupation-farm-land-vienna-07052013

 

Aktueller Bericht + Fotos:

http://www.liv3.at/gallery/solila-solidarische-landwirtschaft-im-donaufeld

 

Artikel bei social innovation:

SoliLa! bleibt!:

http://www.social-innovation.org/?p=4639

Akute Räumungsgefahr:

http://www.social-innovation.org/?p=4635

 

Kurzer Bericht im Kurier:

http://kurier.at/chronik/wien/besetzung-in-der-strozzigasse-feministinnen-wollten-mehr-lebensraum/12.000.537

 

Artikel zu SoliLa! auf Stadtfrucht Wien

Landbesetzung Hintergründe:

http://stadtfruchtwien.wordpress.com/2013/05/12/solila-landbesetzung-hintergrunde/

Wohnfonds solidarisiert sich mit Besetzung:

http://stadtfruchtwien.wordpress.com/2013/05/10/der-wohnfondsludwig-solidarisiert-sich-mit-solila-besetzung/

Die Landnahme im Donaufeld:

http://stadtfruchtwien.wordpress.com/2013/05/09/die-landnahme-am-donaufeld-der-artikel/

SoliLa! von Räumung bedroht:

http://stadtfruchtwien.wordpress.com/2013/05/07/solila-landbesetzung-von-raumung-bedroht/

Landbesetzung im Donaufeld, der Beginn:

http://stadtfruchtwien.wordpress.com/2013/05/05/solila-landbesetzung-am-donaufeld-der-beginn/

 

Artikel zur Besetzung bei linksunten:

https://linksunten.indymedia.org/de/node/85492

 

Presseaussendung der ÖBV-Via Campesina Austria

Wohnfonds Wien droht LandbesetzerInnen mit Räumung

BäuerInnen solidarisieren sich und fordern Land für jene, die es bewirtschaften wollen

Seit Samstag, den 4. Mai, besetzen ca. 100 Landlose, Studierende und AktivistInnen eine Brachfläche im Donaufeld, Wien Floridsdorf, die dem Wohnfonds Wien gehört. Wie kürzlich bekannt wurde, droht der Wohnfonds Wien, die Fläche am 7. Mai zu räumen.

"Die ÖBV-Via Campesina Austria solidarisiert sich mit den BesetzerInnen, die eine lokale solidarische Landwirtschaft aufbauen wollen. Wir fordern den Wohnfonds Wien auf, von einer Räumung abzusehen und die Fläche für eine nachhaltige landwirtschaftliche Nutzung zur Verfügung zu stellen“, so Irmi Salzer von der ÖBV-Via Campesina Austria.

Die von den Besetzer*innen gegründete Initiative „Solidarisch Landwirtschaften!“, kurz SoliLa!, kritisiert, dass es gerade in Zeiten von „peak oil“ und „peak soil“ absurd ist, fruchtbares Land immer weiter zu verbauen. Die Landwirtschaft in Wien, wie auch in ländlichen Gebieten, ist zunehmend von zwei Tendenzen betroffen: die Versiegelung von landwirtschaftlichen Flächen sowie Höfesterben und Landkonzentration.

Auch die Wiener Landwirtschaft wird immer weiter Richtung Profitmaximierung gedrängt, in welcher nur noch die wettbewerbsfähigsten Betriebe erhalten werden sollen. Dies wird im agrarstrukturellen Entwicklungsplan festgeschrieben. Während große zusammenhängende landwirtschaftliche Flächen an den Rändern der Stadt für die landwirtschaftliche Nutzung geschützt werden sollen, sind kleinere und nicht zusammenhängende Flächen in zentralerer Lage als Pufferzone für Bauvorhaben vorgesehen. Damit wird letztendlich die Versiegelung von fruchtbaren Böden wie im Donaufeld vorangetrieben. In Wien ist ein Verlust von 20% der landwirtschaftlichen Flächen zwischen 1999 und 2010 zu verzeichnen.

Dieser Entwicklung stellt sich SoliLa! entgegen und zeigt eine Alternative auf..

Die Eigentümerin der Fläche ist der Wohnfonds Wien, ehemals „Flächenbereitstellungsfond“. Seine Aufgabe ist es, Flächen anzukaufen um sie für Wohnbauträger bereit zu stellen. „Die Besetzung richtet sich nicht gegen leistbares Wohnen. Ganz im Gegenteil wollen wir die Frage stellen, wie leistbares Wohnen für alle möglich sein kann ohne dabei fruchtbare Böden zu versiegeln. Der steigende Bedarf an Wohnraum steht einem Leerstand von bis zu 80.000 Wohnungen sowie weiteren tausenden Büros gegenüber“, meint Markus, BOKU-Student und Recht auf Stadt-Aktivist.

Parallel zur Spekulation mit Leerstand finden jährlich tausende Delogierungen in Wien statt. Rund 2.600 Haushalte wurden allein im Jahr 2012 zwangsgeräumt. Etwa 1.000 Fälle davon betrafen Gemeindebauwohnungen. „Von einer sozialen Wohnpolitik kann somit nicht mehr gesprochen werden“, so eine Aktivistin.

Profitorientierte Wohnungspolitik hat nicht nur erzwungenen Leerstand zur Folge, sondern auch die Versiegelung landwirtschaftlicher Fläche für immer weitere Bauvorhaben. Aus diesem Grund fordert SoliLa! als Teil des Netzwerks „Recht auf Stadt“ nicht nur Zugang zu Land für jene die es bewirtschaften (wollen), sondern auch Zugang zu leistbarem Wohnraum für alle.

Die Initiative SoliLa! möchte das besetzte Land als landwirtschaftliche Fläche erhalten und eine bedürfnisorientierte, kleinstrukturierte, nachhaltige Lebensmittelproduktion umsetzen. Die vielen beteiligten Menschen arbeiten seit dem 4.Mai gemeinsam an der nachhaltigen Kultivierung des Bodens und haben Nachbar*innen und Interessierte eingeladen, daran mitzuwirken.

Nähere Informationen:

Info- und Pressetelefon: 0681/ 811 900 65

Web: 17april.blogsport.eu

Email: schwarzerettich@riseup.net


DI in Irmi Salzer

ÖBV-Via Campesina Austria

Schwarzspanierstraße 15/3/1

1090 Wien

+43 1 89 29 400 (phone)

+43 699 11 82 76 34 (mobile)

www.viacampesina.at

irmi.salzer@viacampesina.at

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