Recht auf Stadt Newsletter

Newsletter Juni 2015
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Inhalt
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o Editorial
o bevorstehende Veranstaltungen

+++ 1.5.-20.6. | Solidarische Kampagne RaumFrei?!: 40 Jahre – 40 Besetzungen – Raumnahmen und mehr! www.raum-frei.net +++

+++  1.6.| Recht auf Stadt, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste +++
+++  2.6.| Internationaler Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen +++
+++  2.6.| Stammtischgespräche: 40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien +++
+++  3.6.| Bettellobby. Rechtshilfe im öffentlichen Raum +++
+++  3.6.| Wagenplatz Treibstoff Wagenbar +++
+++  8.6.| Zwangsräumungen verhindern! Berlin- Turin- Wien +++
+++ 11.6.|“Besetzt” 40 Jahre Amerlinghaus. Biografie- und Erinnerungsarbeit  +++
+++ 11.6.| Antirassistischer Filmabend & Diskussion. “Da.Sein” und “How to stop a deportation” +++
+++ 12.6.| Wagenplatz Treibstoff Kundgebung und Geburtstagsfeier+++
+++ 12.6.| Freie Frauen, wilde Mädchen! Denn wir wissen, was wir tun. +++
+++ 13.6.| Aktion: Abschiebung? Zwangsräumung? +++
+++ 13.6.| Picknick und Mehr! KAISERWIESE FÜR ALLE !  +++
+++ 13.6.| Klaus tanzt  +++
+++ 15.6.| Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und das Recht auf Stadt in Wien +++
+++ 15.6.| Die Geschichte der jüdischen Gemeinde im 15. Bezirk +++
+++ 16.6.| Wie modern ist die Ringstraße? +++

+++ 18.-20.6 | Aktionstage: Über 20 Veranstaltungen: raum-frei.net +++

+++ 19.6.| Ressource Raum – Kulturarbeit braucht Raum (IGKW-Workshop) +++
+++ 20.6.| Kampf um die Freiheit – Kampf um die Macht +++
+++ 24.6.| Recht auf Stadt Vernetzungstreffen +++

o  Über RaS Wien

Editorial
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Der  Newsletter erscheint regelmäßig zu Monatsanfang. Hier findet ihr die aktuellen  Termine und Infos über das Recht auf Stadt Netzwerk Wien.
Verschiedene Gruppen werden in diesem Monat (und haben im Mai) Aktionen gemacht, um sich solidarisch  mit   dem Amerlinghaus zu zeigen, die mit „40 Tage Besetzen“ ihren 40. Geburtstag feiern. In diesem Rahmen machen wir deutlich: Wir wollen eine  ganz andere Stadtentwicklung. Delogierungen, hohe Mieten, Privatisierung und Kommerzialisierung öffentlichen Raumes? Dem wollen wir gemeinsam eine Vision entgegensetzen, in der alle das „Recht auf Stadt“ haben.
Auf den Netzwerktreffen habt ihr die Möglichkeit, euch einzubringen und mitzumachen.

Bevorstehende Veranstaltungen
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+++ 1.6.| Recht auf Stadt, Bewegungsfreiheit und Refugeeproteste +++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7,  Wien,
_| Zeit:16:45 – 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
http://www.memfarado.org/ras-rv

Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen des Refugee Protest Vienna, Recht auf Stadt Hamburg und Recht auf Stadt Wien.
Translation in german and english is organized…

+++ 2.6.| Internationaler Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen +++
_| Ort:
_| Zeit: ganztägig
_| Von: LEFÖ/TAMPEP Österreich
http://www.lefoe.at
Unterstützung und Europäisches Netzwerk für Migrantinnen in der Sexarbeit

Der 2. Juni, der Internationale Aktionstag für die Rechte von SexarbeiterInnen,  geht zurück auf das Jahr 1975 und auf die Proteste und die  Kirchenbesetzung von Sexarbeiterinnen in Frankreich. Sie wandten sich  damals gegen die staatliche Diskriminierung und gegen polizeiliche  Repressionen, die vorgeblich dem Kampf gegen Zuhälterei dienen sollten:  ständige Kontrollen und Verhaftungen, Beleidigungen, Schikanen,  unverhältnismäßige Strafen, willkürliche Steuerbescheide sowie  Tatenlosigkeit der Polizei gegenüber Morden, Misshandlungen und anderen  Formen von Gewalt gegen Sexarbeiterinnen. Seit 2002 organisiert LEFÖ  rund um den 2. Juni eine öffentliche Aktion, um auf die Situation von  SexarbeiterInnen in Österreich aufmerksam zu machen und ihre Rechte  einzufordern sowie um Bewusstsein zu schaffen für die Situation von  SexarbeiterInnen – besonders für Migrantinnen, die in der Sexarbeit  tätig sind.
Wir fordern:

Gleichstellung und Gleichbehandlung von SexarbeiterInnen mit anderen  Erwerbstätigen, ihre Anerkennung und ihren rechtlichen Schutz

Eine Arbeits- und Aufenthaltsmöglichkeit für Migrantinnen, die in der Sexarbeit tätig

Ausreichend gute und sichere Arbeitsplätze sowohl drinnen als auch draußen – Keine Abschaffung des Straßenstrichs!

Einbindung von Sexarbeiterinnen in alle Gesetze, die sie betreffen

Schutz vor Gewalt, Diskriminierung, Sexismus und Rassimus

Keine weitere Illegalisierung und Kriminalisierung von SexarbeiterInnen

+++ 2.6.| Stammtischgespräche: 40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien +++
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_| Ort: Pankahyttn, Halle , Johnstr.45, 1150 Wien
_| Zeit:ab 20:30
_| Von: Archiv der Wiener Punkbewegung

Stammtischgespräche
40 Jahre Amerlinghaus – 40 Jahre Hausbesetzungen in Wien
Das Amerlinghaus ist eines der ersten in Wien besetzten Häuser und  die am längsten bestehende Struktur, die aus der Besetzerinnenbewegung  hervorgegangen ist.
Im Rahmen eines kurzen Überblicks über die Wiener Besetzungsgeschichte  diskutieren wir die aus 40 Jahren verbliebenen Projekte und ihre  Strukturen im Spiegel der Zeit und der Kämpfe in denen sie entstanden  sind.
Diskussion und Vortrag in Wort und Bild des Archivs der Wiener Punkbewegung.

+++ 3.6.| Bettellobby. Rechtshilfe im öffentlichen Raum +++
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_| Ort: Mariahilferstraße (Omufuma Denkmal)
_| Zeit: 16:00
_| Von: Bettellobby Wien
http://www.bettellobby.at/

Die BettelLobbyWien verteidigt das Grundrecht auf Betteln und setzt  sich seit 2008 für einen respektvollen Umgang mit bettelnden Menschen  ein. Seit Herbst 2013 bietet sie im Amerlinghaus monatliche Rechtshilfe  für BettlerInnen, UnterstützerInnen und PassantInnen an und hat  zahlreiche Verwaltungsstrafen beeinsprucht und den Großteil der bereits  abgeschlossenen Verfahren gewonnen.
Welches Betteln ist in Wien erlaubt? Darf bettelnden Menschen  erbetteltes Geld abgenommen werden? Steckt hinter den Betroffenen  wirklich eine Mafia? Darf die Polizei PassantInnen wegschicken, die eine  Amtshandlung beobachten? Was können PassantInnen tun, wenn BettlerInnen  ihnen eine Strafverfügung zeigen?
Alle die solche oder ähnliche Fragen interessieren, laden wir  herzlich zur Rechthilfe im öffentlichen Raum auf der Mariahilferstraße  (Omufuma Denkmal) ein.

+++ 3.6.| Wagenplatz Treibstoff Wagenbar +++
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_| Ort: Wagenplatz Treibstoff (Krieau)
_| Zeit: 20:00, jeden Mittwoch
_| Von: Wagenplatz Treibstoff
http://treibstoff.wagenplatz.at/

Den Wagenplatz Treibstoff gibt es seit 6 Jahren. Es ist ein Versuch  Wohnen in umgebauten Lkws und Anhängern als ein selbstbestimmtes  emanzipatorisches Projekt in dieser Stadt zu etablieren. Mit mehr als 30  Umzügen in dieser kurzen Zeitspanne steht der Wagentruppe schon wieder  ein heißer Sommer bevor. Denn die Räumung am jetzigen Standort  Prater-Krieau ist mehr als nur wahrscheinlich. Der erste Gerichtstermin  findet am 12.Juni statt – nach einem Jahr in der Krieau – the show must  go on. Also spitzt eure Ohren, vielleicht gibts doch noch eine Strategie  vor der Räumung.
Wir haben auch in der Zeitspanne der “RaumFrei?!”- Kampagne jeden  Mittwoch offenes Beisl, mit Musik und veganen Essen und hin und wieder  auch theoretische Inputs in Form von Diskussionsrunden, Filmen und  Vorträgen.
Kommt vorbei, erzählt uns von eurer Kritik und helft uns weiter.

+++ 8.6. | Zwangsräumungen verhindern! Berlin- Turin- Wien +++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7,  Wien,
_| Zeit:16:45 – 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
http://www.memfarado.org/ras-rv

Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen gegen Zwangsräumungen aus Berlin, Turin und Wien.
Translation in german and english is organized…

+++ 11.6. | “Besetzt” 40 Jahre Amerlinghaus. Biografie- und Erinnerungsarbeit  +++
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_| Ort:Amerlinghaus
_| Zeit:14:30
www.amerlinghaus.at

Von der  Besetzung des Amerlinghauses im Jahr 1975 über die Anfänge  des Kulturzentrum Spittelberg bis zum Aktiven Zentrum, wie es sich heute  darstellt: mit Biografie- und Erinnerungsarbeit werden wir uns mit 40  Jahren Amerlinghaus auseinandersetzen. Mit einer Zeitachse laden wir  div. Gruppen des Aktiven Zentrums sowie Interessierte aus dem  Amerlinghaus ein, sich daran zu beteiligen. Folgende Fragestellungen  sind interessant: Warum bin ich ins Amerlinghaus gekommen? Wir  untersuchen die Gründe für den ersten Kontakt mit dem Kulturzentrum und  interessieren uns für die persönlichen Eindrücke. Welche Chancen haben  wir gesehen und was davon konnte verwirklicht werden?  Welche  einschneidenden Veränderungen auf das Gemeinwesen gab es und wie haben  sich diese ausgewirkt? Welchen Stellenwert hat das Aktive Zentrum heute  für mich? Was wünschen wir uns für die Zukunft und welche  Rahmenbedingungen sind dafür notwendig?
Leitung: Christa Witz

+++ 11.6. | Antirassistischer Filmabend & Diskussion. “Da.Sein” und “How to stop a deportation” +++
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_| Ort: Kulturzentrum im Amerlinghaus 7., Stiftg. 8:
_| Zeit:19:00
_| Von: Protest Production Collective

Das Protest Productions Collective verarbeitet die Erfahrungen mit  dem hiesigen staatlichen Migrations- und Asylsystem und dem Ausschluss  vom “normalen” Leben, aber auch die Möglichkeiten widerständigen  Handelns in mehreren Kurzfilmen.
Im Anschluss an die Filme gibt’s die Möglichkeit zur Diskussion zur  aktuellen Migrations- und Flüchtlingspolitik sowie zu antirassistischem  Handeln und Solidarität Geflüchteten und Migrant_innen.
-> “Da.Sein”
Doku 87. min
Dir.: Aylin Basaran, Hans-Georg Eberl
Der Dokumentarfilm “Da.Sein” beschäftigt sich mit Geschichten von  Menschen, die abgeschoben wurden. Gedreht wurde der Film 2013 in Togo,  Nigeria, Oesterreich und Deutschland.
„Wir selbst sind seit langem aktiv in Kaempfen gegen Abschiebungen und  verstehen unseren Film in diesem Kontext als solidarischen Beitrag.
Produziert haben wir u.a. in Kooperation mit der “Togoischen Vereinigung  der Abgeschobenen”, die auch Teil des Netzwerks Afrique Europe Interact  ist.

-> “How to stop a deportation – I ain’t getting on no plane!”
(15 Min.)
Flughafen Wien-Schwechat: ein Knotenpunkt für Fernwehgeplagte und  globalisierte Geschäftsbeziehungen. Doch viele Menschen besteigen das  Flugzeug unter Zwang – sie werden abgeschoben. Der Film zeigt  “Sicherheitshinweise” für jene, die eine Abschiebung verhindern und  solidarisch eingreifen wollen: “Don’t fasten your seatbelt”, “Stand up  and refuse to sit down”, “Talk to the captain” lauten einige der  Empfehlungen.
Ein Film, der zum Widerstand anstiften soll, ein Film mit praktischen  Beispielen, was du selbst tun kannst, um eine Abschiebung in einem  Flugzeug zu verhindern. Solidarität geht sehr einfach, du musst keinE  SuperheldIn sein!

siehe auch: http://www.wienwoche.org/de/225/da.sein
http://www.wienwoche.org/de/178/aylin_basaran,_hans-georg_eberl

+++ 12.6.| Wagenplatz Treibstoff Kundgebung und Geburtstagsfeier +++
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_| Ort: vor dem Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92
_| Zeit:9:00
_| Von: Wagenplatz Treibstoff

Geburtstagsfeier 12.- 13. Juni – Programm auf treibstoff.wagenplatz.at
Seit 1. Oktober stehen wir, die Wagengruppe Treibstoff, nun auf einem  Grundstück des Trabrennvereins hinter der Trabrennbahn in der Krieau  und beleben eine sonst schiache Schotterfläche am Prater. Uns wurde  schon ab Anfang März mit der Räumung gedroht und zur Sicherheit ein  Gerichtstermin fixiert, damit wir auch ganz sicher verschwinden ( und  die Stadtregierung hätte wohl gern, dass wir uns im Zuge dessen gleich  in Luft auflösen… )
Damit diese Vertreibung aus unserem derzeitigen Wohn- und Lebensraum  nicht still und heimlich über die Bühne geht, rufen wir zum  Gerichtstermin am 12. JUNI ab 09h zu einer Kundgebung vor dem  Bezirksgericht Leopoldstadt/Taborstraße 90/92 auf!
Gleichzeitig wollen wir aber auch den Erfolg feiern, dass es trotz  der vielen Räumungen und Umzüge noch immer den Wagenplatz Treibstoff  gibt.
Deshalb wird es von 12.-13. Juni eine Geburtstagsfeier bei uns geben –  das genaue Programm wird die nächsten Wochen noch auf  treibstoff.wagenplatz.at veröffentlicht. So viel sei verraten: es wird  Workshops, Konzerte, Essen und was zum Trinken geben. Auch sonst zahlt  es sich aus, immer wieder ein Auge auf unsere Seite zu werfen, da wir  trotz Gerichtstermin weiterhin räumungsbedroht sind.
6 Jahre Gegenwind – die Frisur hält

+++ 12.6.| Freie Frauen, wilde Mädchen! Denn wir wissen, was wir tun. +++
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_| Ort:  FZ-Bar 9., Währingerstraße 59/Stiege 6 (Eingang zur Bar ist ums Eck in der Prechtlgasse/rote Türe läuten). Women only!
_| Zeit:19:00
_| Von:FZ
http://www.frauenlesbenzentrum-wien.at/

Freie Frauen, wilde Mädchen!
Denn wir wissen, was wir tun.
Zur Geschichte und Bedeutung feministischer Räume für eine eigenständige FrauenLesben-Organisierung
Das FrauenLesbenMädchenZentrum als Verein gründete sich 1978 als Teil  der autonomen Frauen- und Lesbenbewegung und zog drei Jahre später in  das Gebäude Währinger Straße 59, Stiege 6. Das Gebäude Währinger Straße  59, eine ehemalige Schule, wurde 1981 mehrheitlich von Frauen besetzt  und die Stiege 6 als eigenständiger Frauenort neben dem WUK geschaffen.  Es gibt bis heute einen Präkeriumsvertrag.
Das FZ ist ein feministisches, lesbisches, öffentliches, politisches  Zentrum in Selbstverwaltung von und für Frauen, Lesben und Mädchen. Das  FZ als Freiraum ist für uns ein Ort, von dem aus wir eine andere Welt  gestalten.

+++ 13.6.| Aktion: Abschiebung? Zwangsräumung? +++
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_| Ort: Wasserwelt, U3 Johnstraße
_| Zeit:14:00
_| Von: Zwangsräumungen verhindern

Abschiebung? Zwangsräumung?
Interaktiv im öffentlichen Wohnzimmer
Hast du Geld in der Tasche?
Hast du die richtigen Socken an?
Hast du die richtigen Papiere?
Hast du den richtigen Vertrag?
Wir bleiben alle!
Zwangsräumungen verhindern!
In Wien kommt es zu über 2500 Zwangsräumungen pro Jahr – im Schnitt  werden also 7-mal pro Tag Menschen auf die Straße gesetzt. Das heißt,  das Recht auf Eigentum wird mit Gewalt durchgesetzt, während das  Bedürfnis nach Wohnraum mit Füßen getreten wird.
Diese Situation wollen wir nicht einfach hinnehmen, deshalb haben wir  angefangen, uns gegen Delogierungen zu organisieren. Wir wollen die  größtenteils im Versteckten ablaufende Praxis der Delogierungen an die  Oberfläche holen, um praktische Solidarität und Widerstand möglich zu  machen. Anknüpfungspunkte sehen wir also vor allem bei Fällen, wo sich  Menschen ihre Wohnung nicht einfach wegnehmen lassen wollen, und sich  über Unterstützung freuen. http://zwangsraeumungenverhindern.noblogs.org
zwangsraeumungenverhindern@riseup.net   0660 42 43 190

+++ 13.6.| Picknick und Mehr! KAISERWIESE FÜR ALLE !  +++
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_| Ort: Kaiserwiese
_| Zeit:16:00
_| Von: Kaiserwiese für alle

Nachdem die Kaiserwiese von August 2014 bis April/Mai 2015 acht  Monate lang weder betretbar, noch kostenlos nutzbar war (bei  Redaktionsschluss noch gesperrt!), laden wir Alle ! dazu ein, sich am  13.06.2015 dort einzufinden.
Wir wollen die Kaiserwiese, gemäß ihrer Widmung als öffentlicher  Park-Raum, gemeinsam zu einem ausgedehnten Picknick und Mehr! nutzen.

Der öffentliche Frei- und Erholungsraum Kaiserwiese ist in seiner Existenz bedroht!
Wir fordern den Erhalt der Kaiserwiese als kostenlos nutzbare und öffentlich betretbare Wiese!
Die Kaiserwiese am Eingang zum Prater wird zunehmend als  Veranstaltungsort vermietet. Seit August 2014 eskaliert die Situation am  Fuße des Riesenrades. Die Kaiserwiese ist durch die pausenlose Belegung  mit Großveranstaltungen wie “Wiener Wiesn” und “Palazzo” und durch  deren wochenlange Auf- und Abbauzeiten ganzjährig abgesperrt und nicht  öffentlich nutzbar.
Die Kaiserwiese verkommt zu einem meterhoch eingezäunten Niemandsland!
Die Widmung der Kaiserwiese als Erholungs- und Parkfläche (Epk) wird  seitens der Eigentümer (Stadt Wien / MA42) und der Mieter (Prater Wien  GmbH) weder anerkannt noch respektiert. Durch das Übergreifen der  Veranstaltungen auf Teile der Hauptallee und angrenzende Parkflächen  wird auch hier der Erholungswert stark beeinträchtigt. Die Öffnung der  Hauptallee für Busse, Taxi- und Lieferverkehr schafft Gefahrenpotential  und Angsträume!
Unsere Forderungen:

Eine ganzjährig kostenlos nutzbare und öffentlich betretbare Kaiserwiese !

Erhaltung & Förderung ihres Erholungswertes !

Einhaltung des Flächenwidmungsplanes (Epk = Erholungsgebiet Parkanlage) !

Keine kommerziellen und mehrwöchigen Großveranstaltungen auf der Kaiserwiese !

Ein transparentes und nachhaltiges Nutzungskonzept für Veranstaltungen auf der Kaiserwiese!

Der Grüne Prater samt Hauptallee und der Volksprater mit dem  Riesenrad sind Wahrzeichen der Stadt Wien. Die Weite der Kaiserwiese als  deren Entree und Vordergrund des Riesenrades sind Teil eines  Wienbildes, welches über schnöden kommerziellen Nutzen und kurzsichtiges  Vergnügen hinausreicht. Die immense Qualität eines solchen Frei- und  Grünraumes für alle Menschen darf der Stadt Wien nicht genommen werden!
BürgerInneninitiative Kaiserwiese Für Alle!
kaiserwiesefueralle@gmail.com
facebook-GRUPPE: Kaiserwiese Für Alle!
www.flickr.com/photos/kaiserwiesefueralle
+43 650 644 03 64

+++ 13.6.| Klaus tanzt  +++
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_| Ort: Öffentlicher Raum
_| Zeit: 20:00
_| Von: KLAUS
www.klaustanzt.at

KLAUS ist ein KünstlerInnen Kollektiv das sich mit Tanzkunst im  öffentlichen Raum, wie Straßenbahn- und Bushaltestellen, Fußgängerzonen,  Spielplätzen, Einkaufszentren, Ämter, Zebrastreifen, Parks, etc  auseinandersetzt.
Öffentliche Räume sind Lebensräume, die für alle Menschen zugänglich  sind und die allen gleichermaßen zur Mitgestaltung offen stehen.“ Dem  entgegen ist eine Tendenz zu verstärkter Regulation öffentlicher Räume  wahrnehmbar, welche vorsieht individuelle Gestaltungsspielräume  einzuengen. Das Kollektiv KLAUS widmet sich auf tanzkünstlerische Weise  der Auseinandersetzung mit den vorgefundenen Bedingungen öffentlicher  Räume innerhalb der Stadt Wien sowie deren Rückeroberung als  aktiv-mitgestaltende Individuen
Mittels für PassantInnen unerwarteter Tanzinterventionen an  öffentlichen Orten, wird kurzfristig ein Raum geschaffen, in dem  gewohnte, ungeschriebene Verhaltens- und Bewegungsnormen in Frage  gestellt werden. Von sozial konstruierten Normen abweichende  Bewegungsformen treffen auf Menschen in Alltagssituationen und deren  Alltags Bewegungsrepertoire. Neue Situationen entstehen.
Irritation – Inspiration? Ein Impuls zu spielerischer gedanklicher  Auseinandersetzung mit sich selbst und im Bezug zum öffentlichen Raum.
KLAUS ermutigt zu einer Rückeroberung des eigenen Körpers – der  ureigene private Raum – und des Körpers der Stadt, des öffentlichen  Raumes als Ausdruck von Identität jedes Einzelnen, aber auch der  erlebten Stadt
KLAUS: Anne Megier, Christa Stöffelbauer, Ella Necker, Gabi  Seeleitner-Siffert, Julia Riederer, Valerie Kattenfeld, Sarah  Schachner-Nedherer

+++ 15.6.| Green Urban Commons? Zugang zu Land, Ernährungssouveränität und das Recht auf Stadt in Wien +++
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_| Ort: Hörsaal III, NIG, Universitätsstraße 7,  Wien,
_| Zeit:16:45 – 18:15
_| Von: Ringvorlesung Recht auf Stadt
http://www.memfarado.org/ras-rv

Podiumsdiskussion mit Aktivist_innen von Stadtfrucht, Samstag-in-der-Stadt und SoliLa!

+++ 15.6. | Die Geschichte der jüdischen Gemeinde im 15. Bezirk +++
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_| Ort: Treffpunkt Storchengasse 21
_| Zeit: 18:00-20:00
_| Von: Kulturverein Rudolfsheim
www.kv15.wien

Der Geschichte der jüdischen Vorstadtgemeinde „Fünfhaus“, die ab den
1840er Jahren im Verlauf von hundert Jahren von etwa 500 Personen auf
5000-6000 Menschen wuchs, wollen wir uns bei
diesem Spaziergang widmen.

+++ 16.6.| Wie modern ist die Ringstraße? +++
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_| Ort: Wien Museum, Karlsplatz 8
_| Zeit:19:00
_| Von: Österreichische  Gesellschaft für Architektur

http://www.oegfa.at/event.php?item=9104
ÖGFA_Schwerpunkt „50 Jahre Diskurs“ Teil 2: Ökologie und Bestand | mit Renate Banik-Schweitzer, Franz Denk, Barbara Hoidn, Christian Kühn, Vittorio Lampugnani, Christoph Luchsinger

+++ 19.6. Welche Räume brauchen wir? Kulturarbeit braucht Raum +++
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_| Ort: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien,
_| Zeit: 18:00 – 20:00
_| Von: IG Kultur Wien
www.igkulturwien.net

Die IG Kultur Wien bietet im Rahmen der Aktionstage im Amerlinghaus (vom
18. bis 20. Juni) einen moderierten Workshop zum Thema Ressource Raum an:
Welche Räume brauchen wir? Welche Räume haben wir?
Ziele sind die Vernetzung von Initiativen/Personen/Räumen sowie die
Sichtbarmachung von Problemen bei der Nutzung, von Raumbedarf und von
Raumangeboten.

+++ 20.6. | Kampf um die Freiheit – Kampf um die Macht +++
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_| Ort: Märzpark (Wurzbachgasse/Hütteldorferstraße)
_|Zeit: 14:00-17:00
_| Von: Kulturverein Rudolfsheim
www.kv15.wien

An einigen Orten, die für die Anfänge der ArbeiterInnenbewegung wichtig
waren, werden wir uns sowohl der erzählten Geschichte der
Sozialdemokratie, als auch der zumeist verschwiegenen
Geschichte der Radicalen und AnarchistInnen widmen und zum Abschluss die
Anarchistische Buchhandlung besuchen.

+++ 24.6. | Recht auf Stadt Vernetzungstreffen +++
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_| Ort: Amerlinghaus, Raum 3
_| Zeit: 19-21 Uhr
https://www.facebook.com/events/1008484805843240/

Über RaS Wien
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„Recht auf Stadt“ (RaS) hat sich als globaler Slogan für zahlreiche neue urbane soziale Bewegungen etabliert. Als internationales Erkennungszeichen für widerständige urbane Initiativen vereint  Recht-auf-Stadt unterschiedlichste stadtaktive Gruppierungen, die bislang nur selten zusammen gedacht werden konnten. Auch in Wien taucht der Begriff immer häufiger im Zusammenhang mit stadtpolitischem Engagement auf. Das offene Vernetzungstreffen richtet sich ausdrücklich an stadtaktive  Menschen, die ihre Arbeit vorstellen, ihre   Protest- und Interventions-Erfahrungen teilen, sich breiter vernetzen und gemeinsam Strategien und Werkzeuge für Aktionsformen entwickeln wollen.
Den   nächsten Termin für unser offenes Treffen findet ihr in diesem Newsletter unter den bevorstehenden Veranstaltungen oder auf unserer  Website http://rechtaufstadt.at!
Wenn ihr mit uns per E-Mail Kontakt aufnehmen wollt, dann schreibt an: contact@rechtaufstadt.at
Für Arbeitsgruppen s. auch:
http://zwangsraeumungenverhindern.noblogs.org/
http://mietenwahnsinn.rechtaufstadt.at/

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