Saison 2015

SoliLa! wird auch in diesem jahr solidarisch Gemüse anbauen — das heißt nicht-kommerziell und in kollektiver Arbeit. Das Gemüse wird wieder an Projekte in Wien, und die helfenden Hände, gehen. So gibt es dieses Jahr konkretere Zusammenarbeit mit drei Projekten. Dabei ist es uns weiter ein Anliegen, dass der Zugang zum Gmias for free nicht nur Menschen mit „Szene-Bezug“ vorbehalten ist, sodass wieder Gemüse im Kostnixladen und der Schenke ausliegen wird.

Solila versteht sich selbst als Teil solidarischer autonomer Strukturen in Wien, die wir um die selbstbestimmte Produktion von Lebensmitteln bereichern wollen. Lebensmittel/-produktion bleibt innerhalb dieser Strukturen ein wenig bestelltes Feld, da neben all der dringlichen politischen Arbeit kaum Zeit zu bleiben scheint sich um das täglich Fressen zu kümmern.

SoliLa! versucht sich Gedanken zu machen wie antikapitalistische Lebens- und Produktionsweisen konkret aussehen könnten und versucht diese schon jetzt auszuprobieren, um Menschen und Strukturen zu unterstützen die an ähnlichen Projekten werkeln, bzw. von Ausbeutung und Ausgrenzung betroffen sind.

Damit beugen wir auch der Situation vor nach der Revolution in den geplünderten Gerippen der städtischen Supermärkte zu stehen und zu merken, dass diese nur so lange Überfluss abschmeißen bis die Strukturen von Herrschaft und Ausbeutung, auf denen sie stehen, niedergerissen sind.

The revolution will not be dumpster dived!
Auch diese Saison haben wir wieder Feldtage an denen wir uns freuen wenn helfende Hände aufs Feld kommen und anpacken, gemeinsam entspannen oder Gemüse schmausen. Alle Ankündigungen am blog.

 

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